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Trotz Rekordumsätzen ist die Stimmung im Agribusiness durchwachsen

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Das Agribusiness hat sich im Jahr 2019 trotz zunehmenden Drucks gut behauptet und sogar neue Rekordwerte eingefahren.

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Trotz Rekordumsätzen ist die Stimmung im Agribusiness durchwachsen

  1. 1. Konjunkturbarometer Agribusiness in Deutschland 2019 Januar 2020
  2. 2. Design der Studie Ihre Ansprechpartner Konjunkturbarometer AgribusinessSeite 2 Die vorliegende Studie wurde gemeinsam von der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young GmbH und dem Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre des Agribusiness der Georg-August-Universität Göttingen erstellt. Sie basiert auf Daten des Statistischen Bundesamtes, des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, des ifo Instituts – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. sowie eigenen Berechnungen. Mit Ausnahme der Ifo-Geschäftsklimawerte beziehen sich alle Daten auf die Grundgesamtheit von Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten. Dr. Christian Janze Office Managing Partner Hannover, Wirtschaftsprüfer | Assurance Ernst & Young Landschaftstraße 8 30159 Hannover Tel +49 511 8508 26945 E-Mail christian.janze@de.ey.com Dr. Marie Diekmann Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung Georg-August-Universität Göttingen Platz der Göttinger Sieben 5 37073 Göttingen Tel +49 551 39 24851 E-Mail marie.diekmann@agr.uni-goettingen.de
  3. 3. 232 (12,0%)1.938 (88,0%) Agribusiness Übriges verarbeitendes Gewerbe Agribusiness drittumsatzstärkste Branche des Verarbeitenden Gewerbes – vor Pharma/Chemie Konjunkturbarometer AgribusinessSeite 3 Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland im Jahr 2019 geschätzt (in Mrd. Euro). Das verarbeitende Gewerbe in Deutschland erzielte 2019 einen Gesamtumsatz von rund 1,94 Billionen Euro. Hiervon entfielen rund 233 Milliarden Euro oder 12,0 Prozent auf das Agribusiness. Damit war das Agribusiness nach Kfz-Herstellern und –Zulieferern sowie dem Maschinenbau die drittumsatzstärkste Branche des verarbeitenden Gewerbes – noch vor dem Bereich Chemie und Pharma. Angaben in Prozent 428,9 (22,1%) 261,8 (13,5%) 232,8 (12,0%) 203 (10,5%) 121,5 (6,3%) 690,3 (35,6%) Maschinenbau Agribusiness Andere KFZ-Hersteller und - Zulieferer Hersteller von chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen Herstellung von Metallerzeugnissen
  4. 4. Ernährungsindustrie der mit Abstand umsatz- und beschäftigungsstärkste Sektor im Agribusiness Konjunkturbarometer AgribusinessSeite 4 Umsätze der wichtigsten Branchen des Agribusiness in Deutschland im Jahr 20191 (in Mrd. Euro)/ in Klammern: Prozentanteile am Gesamtumsatz des Agribusiness2 2019 trug die Ernährungsindustrie nach aktuellen Schätzungen 185 Milliarden Euro und damit rund 80 Prozent zum Gesamtumsatz des Agribusiness bei. Noch größer ist die Bedeutung der Ernährungsindustrie in puncto Beschäftigung: Fast neun von zehn Beschäftigten (88 Prozent) im Agribusiness waren 2019 in der Ernährungsindustrie tätig. Umsatz Beschäftigung 185 (%) 45 (%) 29 (%) 32 (%) 9 (%) 3 (%) 4 (%) Ernährungswirtschaft davon: Fleischwirtschaft davon: Milchwirtschaft Handel** Landtechnik Düngemittel** Pflanzenschutz** 619.507 (88%) 127.515 (18%) 44.448 (6%) 39.890 (6%) Ernährungsindustrie davon: Fleischwirtschaft davon: Milchwirtschaft Landtechnik 1 Angaben für 2019 auf Basis der ersten drei Quartale geschätzt | 2 Rundungsdifferenzen möglich Beschäftigung im Agribusiness in Deutschland im Jahr 2019 nach Branchen/ in Klammern: Prozentanteile an der Gesamtbeschäftigung im Agribusiness2
  5. 5. Agribusiness entwickelt sich insgesamt positiv – lediglich der Handel verzeichnet Umsatzrückgang Konjunkturbarometer AgribusinessSeite 5 Gesamtumsatz im Agribusiness (in Mrd. Euro) Der Gesamtumsatz im Agribusiness ist nach aktuellen Schätzungen 2019 gegenüber dem Vorjahr um 10 Milliarden Euro bzw. 4,5 Prozent auf rund 233 Milliarden Euro gestiegen. Besonders dynamisch entwickelte sich dabei die Sparte Pflanzenschutz mit einem Plus von 82 Prozent vor dem Bereich Düngemittel mit einem Wachstum von 22 Prozent. Nur der Bereich Handel verzeichnete Umsatzeinbußen gegenüber dem Vorjahr. Umsatzveränderung gegenüber 2018 in Prozent -4 3 82 22 2 Handel Ernährungswirtschaft Pflanzenschutz Düngemittel Landtechnik 218 226 223 233 2016 2017 2018 2019 -1,3%+3,7% +4,5%
  6. 6. Konjunkturbarometer AgribusinessPage 6 Ernährungsindustrie: Überblick über die Entwicklungen der vergangenen Jahre
  7. 7. Fleischwirtschaft vor Milchwirtschaft die umsatzstärksten Sektoren innerhalb der Ernährungsindustrie Konjunkturbarometer AgribusinessSeite 7 Umsätze der wichtigsten Branchen der Ernährungsindustrie in Deutschland im Jahr 2018 (in Mrd. Euro)/ in Klammern: Prozentanteile am Gesamtumsatz der Ernährungsindustrie 2018 war die Fleischwirtschaft mit einem Umsatz von rund 42,5 Milliarden Euro und einem Umsatzanteil von fast 24 Prozent die umsatzstärkste Branche innerhalb der Ernährungsindustrie, gefolgt von der Milchwirtschaft, die es mit einem Umsatz von rund 28,1 Milliarden Euro auf einen Umsatzanteil von 15,7 Prozent brachten. Auf Rang drei folgen die Getränkehersteller (12,4 Prozent Umsatzanteil) vor den Herstellern von Back- und Teigwaren (11,4 Prozent). 42,5 (23,7%) 28,1 (15,7%) 22,2 (12,4%) 20,5 (11,4%) 10,8 (6,0%) 10,3 (5,8%) 6,1 (3,4%) 5,4 (3,0%) 2,3 (1,3%) 31,3 (17,4%) Schlachten und Fleischverarbeitung Milchverarbeitung Getränkehersteller Hersteller von Back- und Teigwaren Obst- und Gemüseverarbeitung Hersteller von Futtermitteln Mahl- u. Schälmühlen, H.v. Stärke u. Stärkeerz. Hersteller v. pflanzl. u. tier. Ölen und Fetten Fischverarbeitung Hersteller von sonstigen Nahrungsmitteln
  8. 8. Umsätze in der Ernährungsindustrie nach Rückgang im Vorjahr zuletzt wieder gestiegen Konjunkturbarometer AgribusinessSeite 8 Entwicklung der Inlands- und Exportumsätze in der Ernährungsindustrie1 (in Mrd. Euro)/ Entwicklung der Exportquote Nach dem kräftigen Umsatzplus in der Ernährungsindustrie im Jahr 2017 waren die Umsätze in der Branche 2018 leicht – um rund 0,3 Prozent – gesunken. Für 2019 lassen die Zahlen aus den ersten drei Quartalen jedoch wieder einen klaren Umsatzanstieg erwarten. Dieser wird Schätzungen zufolge bei gut 3 Prozent in Bezug auf den Inlandsumsatz liegen und bei fast 2 Prozent in Bezug auf den Auslandsumsatz. Die Exportquote ist 2019 gegenüber den Vorjahren leicht zurückgegangen – auf aktuell rund 32,6 Prozent. 1 Angaben für 2019 auf Basis der ersten drei Quartale geschätzt; Rundungsdifferenzen möglich 115 108 109 115 118 122 118 114 115 120 120 124 41 39 43 48 51 53 54 55 57 60 59 60 26,5% 26,6% 28,2% 29,4% 30,2% 30,4% 31,6% 32,5% 33,0% 33,4% 33,0% 32,6% 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 InlandsumsatzExporte Exportanteil
  9. 9. 5.796 5.819 5.853 5.917 5.924 5.875 5.828 5.812 5.940 6.044 6.119 6.150 531.697 536.224 541.510 549.236 554.116 554.399 559.776 569.162 580.030 595.506 608.553 619.507 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 Beschäftigung in der Ernährungsindustrie seit 2008 kontinuierlich gestiegen Konjunkturbarometer AgribusinessSeite 9 Entwicklung der Anzahl der Betriebe und der Beschäftigung in der Ernährungsindustrie1 Zwischen 2008 und 2019 ist die Zahl der Beschäftigten in der Ernährungsindustrie kontinuierlich gestiegen – um insgesamt rund 87.800 bzw. fast 17 Prozent. Allein 2019 wird voraussichtlich ein Anstieg um fast 11.000 Beschäftigte bzw. rund 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen sein. Anders als die Beschäftigung ging die Zahl der Betriebe zwischenzeitlich (zwischen 2012 und 2015) kontinuierlich zurück, steigt jedoch seitdem wieder und erreichte zuletzt mit voraussichtlich 6.150 Betrieben den höchsten Wert im Untersuchungszeitraum. Anzahl Betriebe Anzahl Beschäftige 1 Angaben für 2019 auf Basis der ersten drei Quartale geschätzt; Rundungsdifferenzen möglich
  10. 10. Konjunkturbarometer AgribusinessPage 10 Entwicklung der Fleischwirtschaft
  11. 11. Fleischwirtschaft 2019 mit deutlichem Umsatzanstieg – Inlandsumsatz auf Rekordniveau Konjunkturbarometer AgribusinessSeite 11 Entwicklung der Inlands- und Exportumsätze in der Fleischwirtschaft1 (in Mio. Euro)/ Entwicklung der Exportquote 2019 wird sich der Umsatz der Fleischindustrie in Deutschland auf voraussichtlich rund 44,9 Milliarden Euro belaufen – das sind rund 2,4 Milliarden Euro bzw. 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr und der höchste im Untersuchungszeitraum erzielte Umsatz. Inlandsumsatz und Exporte entwickelten sich mit einem Plus von 5,7 bzw. 5,6 Prozent gleichermaßen stark. Die Exportquote wird sich 2019 auf voraussichtlich 24,6 Prozent belaufen; damit bliebe sie auf dem relativ niedrigen Wert des Vorjahres. Noch geringer war sie zuletzt 2009, als sie sich auf 24,3 Prozent belief. 26.409 25.939 26.148 27.492 29.634 29.886 29.560 29.383 31.002 32.555 32.026 33.850 8.597 8.345 8.943 10.117 10.828 10.894 10.569 10.276 10.598 11.166 10.474 11.060 24,6% 24,3% 25,5% 26,9% 26,8% 26,7% 26,3% 25,9% 25,5% 25,6% 24,6% 24,6% 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 InlandsumsatzExporte Exportanteil 35.006 34.285 35.091 37.609 40.462 40.780 40.129 39.659 41.600 43.721 42.500 44.910 1 Angaben für 2019 auf Basis der ersten drei Quartale geschätzt; Rundungsdifferenzen möglich
  12. 12. 1.313 1.327 1.316 1.347 1.347 1.342 1.329 1.345 1.385 1.402 1.425 1.440 107.965 108.211 106.424 107.761 106.956 105.747 106.181 108.051 113.881 119.612 123.085 127.185 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 Zahl der Betriebe in der Fleischwirtschaft im fünften Jahr in Folge gestiegen – Beschäftigung zuletzt hingegen leicht rückläufig Konjunkturbarometer AgribusinessSeite 12 Entwicklung der Anzahl der Betriebe und der Beschäftigung in der Fleischwirtschaft1 Die Zahl der Beschäftigten in der Fleischwirtschaft in Deutschland ist 2019 erneut angestiegen. 2019 waren in der Branche gut 127.000 Personen beschäftigt, das war ein Anstieg um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Zahl der Betriebe legte leicht um 15 Betriebe auf insgesamt 1.440 zu. Anzahl Betriebe Anzahl Beschäftige 1 Angaben für 2019 auf Basis der ersten drei Quartale geschätzt; Rundungsdifferenzen möglich
  13. 13. Konjunkturbarometer AgribusinessPage 13 Entwicklung der Milchwirtschaft
  14. 14. Umsätze der Molkereiwirtschaft 2019 voraussichtlich auf Rekordniveau – sowohl Inlandsumsatz als auch Exporte Konjunkturbarometer AgribusinessSeite 14 Entwicklung der Inlands- und Exportumsätze in der Milchwirtschaft1 (in Mio. Euro)/ Entwicklung der Exportquote Auch die Umsätze der deutschen Molkereiwirtschaft sind 2019 gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen: um 5,3 Prozent bzw. rund 1,5 Milliarden Euro auf gut 29,1 Milliarden Euro. Sowohl der Inlandsumsatz als auch die Exporte dürften 2019 den höchsten Wert im untersuchten Zeitraum erreicht haben. Die Exportquote stieg gegenüber dem Vorjahr um rund 1,1 Prozentpunkte auf 32,7 Prozent, blieb damit allerdings unter den Werten der Jahre 2014 bis 2017. 18.225 15.422 16.093 17.964 17.222 19.176 18.136 16.313 15.843 18.550 18.920 19.583 7.030 6.090 7.180 8.020 8.130 9.130 9.430 8.270 7.953 9.310 8.740 9.532 27,8% 28,3% 30,9% 30,9% 32,1% 32,3% 34,2% 33,6% 33,4% 33,0% 31,6% 32,7% 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 InlandsumsatzExporte Exportanteil 25.255 21.512 23.273 25.984 25.352 28.306 27.566 24.583 23.796 27.860 27.660 29.115 1 Angaben für 2019 auf Basis der ersten drei Quartale geschätzt; Rundungsdifferenzen möglich
  15. 15. 234 230 226 222 218 213 211 210 215 219 224 222 36.675 36.607 36.256 37.069 37.309 38.036 40.434 41.692 42.398 43.462 44.252 44.448 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019* Beschäftigung in der Molkereiwirtschaft im achten Jahr in Folge gestiegen – Anzahl an Betrieben hingegen stagnierte Konjunkturbarometer AgribusinessSeite 15 Entwicklung der Anzahl der Betriebe und der Beschäftigung in der Molkereiwirtschaft1 Die Beschäftigung in der deutschen Molkereiwirtschaft ist 2019 nach neuesten Schätzungen auf den höchsten Wert der vergangenen zehn Jahre gestiegen: Ende 2019 dürften die Molkereiunternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten hierzulande insgesamt fast 44.500 Personen beschäftigt haben, das sind noch einmal geringfügig mehr als im Vorjahr und sogar 21 Prozent mehr als 2008. Die Zahl der Betriebe in der Molkereiwirtschaft hingegen dürfte 2019 stagniert haben und gegenüber 2008 sogar leicht gesunken sein. Anzahl Betriebe Anzahl Beschäftige 1 Angaben für 2019 auf Basis der ersten drei Quartale geschätzt; Rundungsdifferenzen möglich
  16. 16. Konjunkturbarometer AgribusinessPage 16 Landtechnikindustrie: Überblick über die Entwicklungen der vergangenen Jahre
  17. 17. Landtechnik 2019 mit Umsatzrückgang – Inlandsumsatz und Exporte rückläufig Konjunkturbarometer AgribusinessSeite 17 Entwicklung der Inlands- und Exportumsätze in der Landtechnik1 (in Mio. Euro)/ Entwicklung der Exportquote 2019 wird die Landtechnikindustrie in Deutschland einen Gesamtumsatz von voraussichtlich 8,4 Milliarden Euro erzielen – das sind zwar 2,7 Prozent weniger als im Vorjahr, bedeuten jedoch immer noch den zweithöchsten Wert im untersuchten Zeitraum. Allerdings lag schon 2013 der Gesamtumsatz der Landtechnik in Deutschland auf einem ähnlichen Niveau. Die Landtechnikindustrie hierzulande weist eine besonders hohe Exportquote auf: Mehr als sieben von zehn Euros werden über Exporte umgesetzt. 1.878 1.699 1.571 1.985 2.137 2.264 2.169 2.046 1.950 2.020 2.270 2.200 5.626 3.916 3.915 4.999 5.518 6.124 5.512 5.331 5.190 5.860 6.360 6.200 75,0% 69,7% 71,4% 71,6% 72,1% 73,0% 71,8% 72,3% 72,7% 74,5% 73,7% 72,9% 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 InlandsumsatzExporte Exportanteil 7.504 5.614 5.485 6.984 7.655 8.388 7.681 7.377 7.280 7.880 8.630 8.400 1 Angaben für 2019 auf Basis der ersten drei Quartale geschätzt; Rundungsdifferenzen möglich
  18. 18. 158 166 167 166 177 175 174 178 180 183 185 186 28.766 28.830 29.083 30.588 33.396 34.352 35.723 35.273 35.600 36.765 39.136 39.890 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019* Beschäftigung in der Landtechnik zuletzt auf neues 10-Jahres-Hoch gestiegen Konjunkturbarometer AgribusinessSeite 18 Entwicklung der Anzahl der Betriebe und der Beschäftigung in der Landtechnik1 Seit 2008 wuchs die Zahl der Beschäftigten in der Landtechnik hierzulande um mehr als 11.000 Personen bzw. rund 39 Prozent auf etwa 39.900; gegenüber 2018 ist ein Zuwachs von rund 2 Prozent zu verzeichnen. Die Zahl der Betriebe hingegen ist zuletzt recht konstant geblieben. Voraussichtlich wird die Zahl der Betriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern 2019 gegenüber dem Vorjahr nur um einen auf deutschlandweit 186 gestiegen sein. Anzahl Betriebe Anzahl Beschäftige 1 Angaben für 2019 auf Basis der ersten drei Quartale geschätzt; Rundungsdifferenzen möglich
  19. 19. Konjunkturbarometer AgribusinessPage 19 Agribusiness: Stimmung und Ausblick
  20. 20. Geschäftsklima gewerbliche Wirtschaft Geschäftsklima für Ernährungsindustrie zuletzt deutlich besser als für gewerbliche Wirtschaft insgesamt Konjunkturbarometer AgribusinessSeite 20 Entwicklung des Ifo-Geschäftsklimas für die gewerbliche Wirtschaft und die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln seit 2008 Das Geschäftsklima für die Hersteller von Nahrungs- und Futtermittel lag zuletzt deutlich über dem für die gewerbliche Wirtschaft insgesamt, nachdem es noch 2017 und 2018 zumeist hinter diesem zurückgeblieben war. Seit 2016 schwankt es um einen Mittelwert von 16, während das Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft seit Jahresbeginn 2018 einen Negativtrend aufweist und zuletzt sogar negative Werte aufwies. Geschäftsklima Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln (Ernährungsindustrie) -40 -30 -20 -10 0 10 20 30 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
  21. 21. Geschäftsklima Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln (Ernährungsindustrie) Geschäftsklima für Fleischwirtschaft seit 2018 im Abwärtstrend und zumeist deutlich schlechter als in der Ernährungsindustrie insgesamt Konjunkturbarometer AgribusinessSeite 21 Entwicklung des Ifo-Geschäftsklimas für die Ernährungsindustrie und Schlachten und Fleischverarbeitung seit 2008 Nach dem Aufwärtstrend im Jahr 2017 weist das Geschäftsklima in der Fleischwirtschaft hierzulande seit Frühjahr 2018 wieder einen negativen Trend auf und verzeichnete mit einem Wert von -42 im September 2019 den schlechtesten Wert seit August 2016. Mit einigen wenigen Ausnahmen war das Geschäftsklima in der deutschen Fleischwirtschaft seit 2008 – zumeist deutlich – schlechter als das in der Ernährungsindustrie hierzulande insgesamt und wies zumeist negative Werte auf. Geschäftsklima Schlachten und Fleischverarbeitung -55 -45 -35 -25 -15 -5 5 15 25 35 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
  22. 22. Geschäftsklima Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln (Ernährungsindustrie) Geschäftsklima für Molkereiwirtschaft: Abwärtstrend der ersten Jahreshälfte gestoppt, zuletzt wieder deutlicher Anstieg Konjunkturbarometer AgribusinessSeite 22 Entwicklung des Ifo-Geschäftsklimas für die Ernährungsindustrie und die Milchverarbeitung seit 2008 Nach dem Negativtrend der Jahre 2013 bis 2016 hatte sich das Geschäftsklima in der Milchverarbeitung zwischen Mitte 2016 und Mitte 2017 auf einem positiven Niveau stabilisiert. Nach einer deutlichen Verbesserung in der ersten Jahreshälfte 2018 wies es seit Jahresmitte 2018 aber wieder einen Abwärtstrend auf und verzeichnete im August 2019 den niedrigsten Wert seit Mai 2016. Zuletzt verbesserte es sich aber wieder deutlich. Geschäftsklima Milchverarbeitung -45 -35 -25 -15 -5 5 15 25 35 45 55 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
  23. 23. Geschäftsklima gewerbliche Wirtschaft Geschäftsklima für land- und forstwirtschaftliche Maschinen seit Ende 2017 im Abwärtstrend – und zuletzt schlechter als das für VG insgesamt Konjunkturbarometer AgribusinessSeite 23 Entwicklung des Ifo-Geschäftsklimas für die gewerbliche Wirtschaft und Hersteller von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen seit 2008 Nachdem das Geschäftsklima für land- und forstwirtschaftliche Maschinen hierzulande zwischen 2011 und 2015 einen deutlichen Negativtrend aufgewiesen hatte, zeigte es seit Mai 2016 wieder aufwärts und war zwischen Anfang 2017 und Herbst 2018 zumeist besser als das Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft insgesamt. Seit Anfang 2018 weist es allerdings wieder einen negativen Trend auf und war 2019 zumeist schlechter als das Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft insgesamt. Geschäftsklima Hersteller von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen -80 -60 -40 -20 0 20 40 60 80 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
  24. 24. EY | Assurance | Tax | Transactions | Advisory Die globale EY-Organisation im Überblick Die globale EY-Organisation ist einer der Marktführer in der Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Transaktionsberatung und Managementberatung. Mit unserer Erfahrung, unserem Wissen und unseren Leistungen stärken wir weltweit das Vertrauen in die Wirtschaft und die Finanzmärkte. Dafür sind wir bestens gerüstet: mit hervorragend ausgebildeten Mitarbeitern, starken Teams, exzellenten Leistungen und einem sprichwörtlichen Kundenservice. Unser Ziel ist es, Dinge voranzubringen und entscheidend besser zu machen – für unsere Mitarbeiter, unsere Mandanten und die Gesellschaft, in der wir leben. Dafür steht unser weltweiter Anspruch „Building a better working world“. Die globale EY-Organisation besteht aus den Mitgliedsunternehmen von Ernst & Young Global Limited (EYG). Jedes EYG-Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig und haftet nicht für das Handeln und Unterlassen der jeweils anderen Mitgliedsunternehmen. Ernst & Young Global Limited ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht und erbringt keine Leistungen für Mandanten. Weitere Informationen finden Sie unter www.ey.com. In Deutschland ist EY an 20 Standorten präsent. „EY“ und „wir“ beziehen sich in dieser Präsentation auf alle deutschen Mitgliedsunternehmen von Ernst & Young Global Limited. © 2019 Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft All Rights Reserved. CDS0052947 ED None Diese Präsentation ist lediglich als allgemeine, unverbindliche Information gedacht und kann daher nicht als Ersatz für eine detaillierte Recherche oder eine fachkundige Beratung oder Auskunft dienen. Obwohl sie mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt wurde, besteht kein Anspruch auf sachliche Richtigkeit, Vollständigkeit und/oder Aktualität; insbesondere kann diese Publikation nicht den besonderen Umständen des Einzelfalls Rechnung tragen. Eine Verwendung liegt damit in der eigenen Verantwortung des Lesers. Jegliche Haftung seitens der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und/oder anderer Mitgliedsunternehmen der globalen EY-Organisation wird ausgeschlossen. Bei jedem spezifischen Anliegen sollte ein geeigneter Berater zurate gezogen werden. ey.com/de

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