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Nahrungsmittel-PR in turbulenten Zeiten

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„PR in turbulenten Zeiten – Mittelständische Nahrungsmittelhersteller im Spannungsfeld zwischen Handel, öffentlichen Meinungsmachern und Kunden“ - Präsentation von Sybille Wacker auf den "DLG-Lebensmitteltagen 2009". Begleittext: http://tinyurl.com/y8g3qdt

Published in: Business, Technology
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Nahrungsmittel-PR in turbulenten Zeiten

  1. 1. PR in turbulenten Zeiten – Mittelständische Nahrungsmittelhersteller im Spannungsfeld zwischen Handel, öffentlichen Meinungsmachern und Kunden Sybille Wacker, Darmstadt, 24.09.2009
  2. 2. Aktuelle Beispiele
  3. 3. Wie (un)sicher sind unsere Lebensmittel?
  4. 4. 1. Die Individualisierung der öffentlichen Kommunikation
  5. 5. 1. Die Individualisierung der öffentlichen Kommunikation
  6. 6. 1. Die Individualisierung der öffentlichen Kommunikation
  7. 7. <ul><li>Verbraucherschutz-Organisationen, Lobbyisten und Aktionsgruppen sind mittlerweile hoch professionell in ihrer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit organisiert </li></ul><ul><li>Beispiele: Foodwatch Verbraucherzentralen </li></ul><ul><li>Deutsche Umwelthilfe </li></ul><ul><li>BUND Greenpeace </li></ul><ul><li>PETA </li></ul><ul><li>Green Clothes </li></ul>2. Die Macht der neuen Meinungsmacher
  8. 8. 2. Die Macht der neuen Meinungsmacher <ul><li>Neuester „Trend“ im Kampf um Aufmerksamkeit und Auflage: </li></ul><ul><li>die Strafanzeige als PR-Instrument </li></ul><ul><li>„ Nach Informationen des ARD-Magazins „Panorama“ und des Hörfunksenders NDR Info ermittelt die Staatsanwaltschaft Oldenburg wegen des Verdachts auf einen neuen Gammelfleisch-Skandal.“ (2007) </li></ul>
  9. 9. 2. Die Macht der neuen Meinungsmacher
  10. 10. 3. Der Hang zur „schnelle Schlagzeile“… <ul><li>… und die Entprofessionalisierung der Medien </li></ul><ul><li>Der Druck zur „schnellen Schlagzeile“ nimmt zu </li></ul><ul><li>Verlautbarungen von NGOs werden z. T. reflexartig und unkritisch übernommen </li></ul><ul><li>Gleichzeitig hinterlässt der Sparzwang im Verlags- und Pressewesen seine Spuren </li></ul><ul><li>Die Folge: Komplizierte Zusammenhänge werden entweder völlig „umgangen“ oder auf das Einfache reduziert </li></ul>
  11. 11. 4. Die Eskalation der Sprache <ul><li>… und die Emotionalisierung der Kommunikation </li></ul><ul><li>Mit der Reduzierung auf das Einfache und dem Drang nach der schnellen Schlagzeilen ist eine Eskalation der Sprache und Emotionalisierung der Kommunikationskultur verbunden Beispiel: „Die Todesinsel“ </li></ul><ul><li>Konfrontation dominiert über Diskussion und Diskurs </li></ul>
  12. 12. Die Krise als kommunikative Herausforderung <ul><li>Erwartungshaltung der Medien, der Öffentlichkeit, der Kunden und Konsumenten steigt rapide an </li></ul><ul><li>Argumente und Fakten verlieren in einer emotional aufgeladenen Diskussion an Überzeugungskraft </li></ul><ul><li>Es entsteht Handlungsdruck, es droht die Verselbständigung der Kommunikation und damit der Verlust von Kontrolle und Steuerbarkeit </li></ul>
  13. 13. Familienunternehmen im Vorteil <ul><li>In Deutschland gibt es eine Renaissance der eigentümergeführten Familienunternehmen </li></ul><ul><li>Traditionelle Werte wie Verantwortung, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Bodenständigkeit werden wieder als solche erkannt </li></ul><ul><li>Aber: Diese Werte müssen nicht nur gelebt, sondern publik gemacht werden. </li></ul>
  14. 14. Wie offen und dialogbereit ist Ihr Unternehmen? <ul><li>Kommunikations- und Dialogfähigkeit der Unternehmen und Manager sind die entscheidenden Parameter für eine erfolgreiche Krisen-PR </li></ul><ul><li>Die Priorität der Öffentlichkeitsarbeit muss auf den Medien liegen </li></ul><ul><li>Ein offenes, sympathisches und vertrautes Unternehmen schlägt man nicht – zumindest nicht so fest </li></ul>
  15. 15. Loyalität bringt Loyalität zurück <ul><li>Gewinnen und pflegen Sie die Loyalität zu Ihren </li></ul><ul><li>Mitarbeitern (Leiharbeiter eingeschlossen!) </li></ul><ul><li>Betriebsräten </li></ul><ul><li>Lieferanten </li></ul><ul><li>Kunden </li></ul><ul><li>... </li></ul>
  16. 16. Sein und Schein müssen zusammenpassen <ul><li>Keine Öffentlichkeitsarbeit oder Marketingmaßnahme kann Mängel im System, unzureichende Strukturen, Fehler in den Entscheidungen und objektive Missstände dauerhaft neutralisieren </li></ul><ul><li>Die Themen, die Öffentlichkeiten interessieren, gehören auch auf die Prioritätenliste Ihrer Firma </li></ul><ul><li>Es gibt eine Produktethik, eine Einkaufsmoral, es gibt Qualitätskriterien jenseits der betriebswirtschaftlichen Kostenbetrachtung </li></ul>
  17. 17. Konsequenzen für Ihre Unternehmenskommunikation <ul><li>Unternehmen – gerade in sensiblen Bereichen wie Ernährung und Gesundheit – müssen sich völlig neuen Anforderungen an Offenheit und Transparenz stellen. </li></ul><ul><li>Sie müssen sicherstellen, dass höchste Qualität in punkto Produktion und Produkt gewährleistet ist. Sie müssen aber auch mehr denn je um das Vertrauen der Medien, der Politik, der Verbraucher und der eigenen Mitarbeiter werben. </li></ul><ul><li>Glaubwürdige Krisenarbeit ist nur möglich, wenn Ihr Unternehmen auch bisher eine dialogbereite Zusammenarbeit mit den Medien, der Politik und Verwaltung sowie der Öffentlichkeit und nicht zuletzt den eigenen Mitarbeitern gesucht hat. </li></ul>
  18. 18. DLG-Forum Food-Kommunikation <ul><li>Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit </li></ul>

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